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Fest zur Projekteröffnung „Kirche im Nationalpark“

Grillen im Dezember – Nationalparkkirche in Muhl: Alles ist möglich!

Am Freitag, 2. Dezember 2016, feierten die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden „von vorm und hinterm Berg“ ein gemeinsames Fest zur Projekteröffnung "Kirche im Nationalpark".

Trierischer Volksfreund: Eine neue Art von Kirche

Rhein-Zeitung: Projekt Kirche im Nationalpark ist gestartet

 

Sendung des Nationalpark-Radios zur Projekteröffnung "Kirche im NLP".

>>> zur Mediathek: Adventsendung aus dem Nationalpark-Radio

u. a. Gesprächsrunde / Interview mit:
Claus Wettmann, Gabi Kretz, Berni Schmitt

Motiviertes Projektteam

Mittlerweile hat sich ein Projektteam - bestehend aus Vertretern der Pfarrei St. Franziskus, des Dekanates Birkenfeld, der Ortsgemeinde Neuhütten, des Fördervereins Muhl, des Evangelischen Kirchenkreises Trier und des Nationalparkamtes – gebildet. Hauptziele des Projektes sind es, die St. Josefskapelle in Muhl als Nationalparkkirche zu etablieren und in und um Kirche und Bürgerhaus vielfältige Angebote spiritueller und kultureller Natur zu initiieren.

Programm "Kirche im Nationalpark" 1. Halbjahr 2017:

Pilgerwanderungen, ab Jakobuskirche Birkenfeld zur Nationalparkkirche Muhl
jeweils donnerstags, 10 Uhr, 19. Januar, 16. März, 18. Mai, 21. September, 16. November

Vortrag Klimaschutz, Agraringenieurin Barbara Schartz
Montag, 27. März, 19 Uhr. Bürgerhaus Muhl

Rangertouren, ab Bürgerhaus
donnerstags, 14 Uhr, 1. April bis 31. Oktober

Lesespaziergang "Literatur & Mo(o)re", mit Hans-Peter Lorang

Sonntag, 9. April, 14 Uhr, ab Bürgerhaus Muhl

Mit einem spannenden Lesespaziergang durchs Moor beginnt die Veranstaltung Literatur & Mo(o)re um 14:00 Uhr am Bürgerhaus in Muhl.

Nach Rückkehr serviert der Autor bei Kaffee und Kuchen satirische Spitzen aus seinem Büchlein "natürlich & menschlich".

Installation Himmlisches Jerusalem, Deutsche Edelsteinstraße
Sonntag, 21. Mai bis Pfingstmontag, 5. Juni, Nationalparkkirche

ANNWN, Mystische Harfenklänge und Gesang, Sabine Hornung
Sonntag, 28. Mai, 18.30 Uhr, Nationalparkkirche

Waldmesse
Freitag, 30. Juni

Wanderausstellung Reformatorinnen, Evangelische Kirche im Rheinland
Oktober, Nationalparkkirche. Schöpfungsweg geplant.


Dorf und Kirche im Nationalpark Hunsrück-Hochwald

     
Ausgangspunkt für spirituelle Wanderungen oder kulturelle Angebote - die Muhler Kapelle, das einzige Gotteshaus im Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Dieses Alleinstellungsmerkmal will der neu gegründete Förderverein Dorf und Kirche im Nationalpark e. V. für vielfältige Aktivitäten nutzen.

Dorf und Kirche im Nationalpark e. V.

Vorsitzender: Bernd Schmitt, Muhl
Schriftführer: Alexander Bouillon, Muhl
Kassenführer: Jens Rosar, Muhl
Beisitzer: Willi Zimmermann, Züsch

Satzung und Aufnahmeantrag des Vereins zum Download:

"Satzung des Fördervereins Dorf und Kirche im Nationalpark e. V."

"Aufnahmeantrag des Fördervereins Dorf und Kirche im Nationalpark e. V." 

Geschichte der Kirche in Muhl:

Vor 60 Jahren - Grundsteinlegung der Kapelle Muhl
Am Sonntag, dem 22. Juni 1952, wurde der Grundstein zum Bau der Kapelle Muhl unter großer Beteiligung der Bevölkerung gelegt.
Bereits 1860 wurden in dem "alten und engen Schulhäuschen" in Muhl Gottesdienste gefeiert. 1874 musste das baufällige Schulhaus schließlich abgerissen werden. Ab dieser Zeit mußten die Muhler den weiten Weg nach Züsch antreten, um am Gottesdienst teilzunehmen.
Erst als Pfarrer Christoph Billen 1939 nach Züsch kam, fand der Gottesdienst wieder in Muhl statt, und zwar im Saal des damaligen Gasthauses Rosar. 1942 wurde die Abhaltung von Gottesdiensten unter fadenscheinigen Gründen durch die Machthaber verboten. Die letzte Messe fand am 20. Juli 1942 statt.
Nach der Besetzung des Ortes Muhl durch die amerikanischen Truppen am 17. März 1945 und noch vor Kriegsende am 8. Mai fand am 18. April die erste Messe in Muhl nach 1942 im Schulhaus statt. Der Schulsaal erwies sich alsbald als viel zu klein, um die Gottesdienstbesucher unterzubringen. Um der Platznot abzuhelfen, wurde eine ehemalige RAD-Baracke beschafft und diese in der heutigen Straße "Im Hengstgraben" aufgestellt. Am 02. September 1945 wurde diese Notkapelle eingeweiht.
Ab 1951 war es die Absicht der Bevölkerung von Muhl, ein eigenes Gotteshaus zu haben. Die aufgestellte ehemalige Not-Kapelle erfüllte ihren Zweck nicht in gewünschtem Maße.
Dem Vorhaben gingen Planungen Billens voraus, die das Ziel hatten, ein geeignetes Grundstück zum Bau einer Kapelle zu finden. Im Mai 1951 wandte er sich an das Generalvikariat Trier mit der Bitte um Genehmigung zum Bau einer Filial-Kapelle. Der Kirchenvorstand stimmte am 15. Juli 1951 zu.
Man ging emsig daran, Sammlungen durchzuführen. Alle Sonntage fanden diese statt. Nachdem alle Genehmigungen vorlagen, wurde am 21. Mai 1952 mit den Erdarbeiten begonnen, ausgeführt von der Firma Schmitt-Knop aus Weiperath.
Als Grundstein für den Kirchenbau fand ein schwerer Gesimsstein, der aus der Mutterkirche zu Züsch herausgebrochen war, Verwendung.
Am Sonntag, dem 22. Juni 1952, war es soweit; der Grundstein konnte gelegt werden. Bei strahlendem Wetter fanden sich viele Menschen in Muhl ein, um der Feier beizuwohnen. Der gesamte Ort war festlich geschmückt. Nach dem Hochamt in der Notkirche wurde der Grundstein auf einem Pferdefuhrwerk unter Begleitung des Musikvereins Neuhütten und einer ansehnlichen Prozession zum Platz der neuen Kirche gebracht. Es folgten die Festansprache des Ortspfarrers Billen und unter Assistenz der Pfarrer Sossong und Hecker die kirchliche Weihe.
All denen, die am Beginn des Werkes mitgeholfen haben, sprach Billen Dank und Anerkennung aus. An den Festlichkeiten beteiligten sich neben dem genannten Musikverein auch die Gesangvereine aus Neuhütten, Züsch, Damflos und Börfink, ferner die Kirchenchöre aus Damflos und Züsch.
Den Abschluß des Tages bildete ein Volksfest, bei welchem Lieder und Musikvorträge zu Gehör gebracht wurden; neben anderen Beiträgen wurde auch ein Fußball-Freundschaftsspiel zwischen den Vereinen aus Neuhütten und Damflos ausgetragen. "Eine Veranstaltung, die den Muhlern Ehre machte", so ein Zeitungszitat. Ein seit Jahrzehnten gehegter Wunsch ist endlich Wirklichkeit geworden. (Albert Bier, Muhl)
   
Quelle: 250 Jahre Muhl, Eine Dorfchronik, Reiner Schmitt u. Hans-Josef Koltes, 1986; Das religiöse Leben in Muhl, Pfarrei Züsch, seit 1859 sowie Die Errichtung der kath. Kapelle 1952/53, Reiner Schmitt 2004

 


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